Startseite > Wirkstoffgruppen > Schilddrüsenmedikamente

Schilddrüsenmedikamente

Schilddrüsenmedikamente

Definition

Schilddrüsenmedikamente werden vor allem zur Therapie von Schilddrüsenfunktionsstörungen eingesetzt. Sie haben außerdem eine Bedeutung für verschiedene diagnostische Verfahren

Einteilung

Hormone

  • Levothyroxin

  • Liothyronin

  • Calcitonin

Thyreostatika

  • Carbimazol

  • Propylthiouracil

  • Pflanzliche Thyreostatika

  • Homöopathische Thyreostatika

  • Jod

Wirkungen

Die Schilddrüsenhormone wirken im Inneren von Zellen, wo sie die Bildung von Enzymen des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels mitregulieren. Thyreostatika hemmen dagegen die Hormonbildung beziehungsweise -freisetzung in der Schilddrüse. Erstere kommen bei Schilddrüsenunterfunktion, letztere bei -überfunktion zum Einsatz. Jod beziehungsweise Jodid ist ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone und dient der Prävention von Kropfbildungen. Daneben hat Jod Bedeutung als Antiseptikum, als Kontrastmittel, als Notfallmedikament bei einem atomaren Störfall und in Form von Radioisotopen in der nuklearmedizinischen Diagnostik. Häufig ist es außerdem in anderen Wirkstoffen enthalten.

Anwendung

  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • diagnostische Verfahren

Spezielle Hinweise

Ein Kropf (Struma) kann sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse zur Ursache haben.

Folgende Wirkstoffe gehören ebenfalls zu dieser Wirkstoffgruppe

  • Levothyroxin
  • Liothyronin
  • Calcitonin
  • Carbimazol
  • Propylthiouracil
  • Pflanzliche Thyreostatika
  • Homöopathische Thyreostatika
  • Jod