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Protonenpumpen-Inhibitoren

Protonenpumpen-Inhibitoren

Definition

Protonenpumpen-Inhibitoren spielen eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Geschwüren in Magen und Darm, bei Sodbrennen, saurem Aufstoßen und werden als Magenschutz bei der Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln verwendet. Sie gehören zu den weltweit meistverkauften Medikamenten.

Einteilung

Vertreter der Wirkstoffgruppe sind: Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol.

Wirkungen

Protonenpumpen-Inhibitoren hemmen die Salzsäureproduktion im Magen.

Anwendung

  • Geschwüre und/oder Blutungen in Magen und Darm 

  • Sodbrennen, gastroösophagale Refluxkrankheit

  • Zollinger-Ellison-Syndrom

  • Eradikation des Bakteriums Helicobacter pylori bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren unter gleichzeitiger Gabe von zwei Antibiotika

  • Langzeittherapie und Prophylaxe, zum Beispiel bei längerfristiger Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika ("Magenschutz")

Spezielle Hinweise

Die Wirkstoffe Pantoprazol und Omeprazol sind seit einiger Zeit auch rezeptfrei in Apotheken verkäuflich.

Folgende Wirkstoffe gehören ebenfalls zu dieser Wirkstoffgruppe

  • Omeprazol
  • Esomeprazol
  • Lansoprazol
  • Pantoprazol
  • Rabeprazol