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Renale Hypertonie

Renale Hypertonie

Die renale Hypertonie beschreibt Erkrankungen, die Aufgrund von Störungen der Niere zu Bluthochdruck führen. Sie gehört zu den sekundären Hypertonien, also Bluthochdruckerkrankungen, die auf eine Grunderkrankung zurückzuführen sind. Die Niere spielt eine Rolle bei der Blutdruckregulation, da hier bestimmte Botenstoffe gebildet werden, die beispielsweise die Gefäßweite beeinflussen können. Die häufigste Form der sekundären Hypertonie ist die sogenannte renalparenchymatöse renale Hypertonie, die durch Gewebsschäden der Niere (z. B. entzündungsbedingt) entstehen können. Die zweithäufigste Form der renalen Hypertonie ist die songenannte renovaskuläre renale Hypertonie, die durch Schäden an der Nierenarterie (Arteriosklerose) entstehen kann.

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