Veränderungen angehen

04.10.2016 Abnehmen Burn-out Depression Erfahrungsberichte Ernährung Gesundheitsthemen Gesundheitstipps Rauchen Schlaf Stress

Veränderungen begleiten uns ständig. Gerade wenn wir uns um unsere Gesundheit kümmern, heißt es dabei oft sich von alten Gewohnheiten zu verabschieden und Dinge in unserem Leben, wie z.B. Ernährung, Bewegung und Entspannung zu verändern.

Veränderungen angehen

Jeder Tag ist eine Ansammlung von unzähligen Gewohnheiten. Viele davon sind lieb gewonnene Rituale andere vielleicht notwendige Verhaltensweisen um dem Leben Struktur und Halt zu geben. Alte Gewohnheiten ablegen und ein neues Verhalten etablieren ist deshalb leichter gesagt als getan. Mit diesen Dingen ist es wie mit guten Vorsätzen: Man hat sie, aber die Umsetzung scheitert. Wir stoßen häufig auf Stolpersteine und lassen uns von unserem neuen Weg abringen. Nur warum ist es so schwer diese Stolpersteine zu überwinden? Motivationspsychologen erklären dies so: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Alles was neu dazu kommt oder in irgendeiner Weise nach Veränderung aussieht wirkt auf uns bedrohlich. Wir bekommen Angst vor der neuen Situation und bleiben deshalb lieber beim Alten und Bekannten. Zudem unterscheidet unser Gehirn nicht zwischen guten und schlechten Gewohnheiten. Alles was einmal eingeschliffen ist, ist selbst wenn der Vorsatz gut ist, schwer zu ändern.

                                      

Wie gelingen Veränderungen?

1. Neues Verhalten schaffen: Wenn wir alte Verhaltensmuster loswerden wollen, funktioniert das am besten, indem wir sie durch neue Gewohnheiten überlagern. Wenn wir uns also etwas abgewöhnen oder angewöhnen wollen, müssen wir ein neues Verhalten schaffen. Dieses neue Verhalten sollten wir erst unter einfachen Umständen ausprobieren und einüben und erst danach die schweren Situationen aufsuchen.

2. Regelmäßige Wiederholung Ein weiteres Muss ist die regelmäßige Wiederholung des neuen Verhaltens. So wird es allmählich in unser unterbewusstes Repertoire aufgenommen. Regelmäßigkeit hilft ebenfalls. Je regelmäßiger Sie etwas tun, desto geringer wird der Anfangswiderstand.

3. Innere Motivation zählt Der Wunsch nach Veränderung wird häufig von außen angeregt, das heißt durch äußere Reize wie mehr Geld, Anerkennung oder Macht. Wenn man aber langfristig Verhalten ändern will und an einer Sache dran bleiben möchte, ist die innere Motivation entscheidend. Je besser Sie Sinn, Zweck und Herkunft Ihrer Gewohnheiten begreifen, desto größer ist auch Ihre Chance sie zu ändern. 

4. Kleine Schritte gehen Die Größe des neuen Ziels überwältigt uns oft und löst Angst aus. Der erste Schritt wird gar nicht erst getan. Ganz anders sieht die Sache aus wenn wir kleine Schritte gehen. Die Schritte müssen so klein geplant sein, dass wir sie spielerisch nehmen können und Angst gar nicht erst hochkommt. Das Erfolgserlebnis was wir dann erleben motiviert uns den nächsten Schritt zu gehen. Mit den täglichen Minischritten schaffen Sie Routine und gewöhnen sich an Veränderung. 

5. Planen Sie Ihre Veränderung Schreiben Sie auf was sich verändern soll. Stellen Sie Ihren persönlichen Handlungsplan zusammen. Übrigens: Ein Rückfall in einer Stressphase bedeutet aber nicht, dass ihr Vorhaben gescheitert ist, es bedeutet aber, dass sie den Stresspegel senken müssen um wieder zielgerichtet handeln zu können.

Mit unseren HausMed-Coachings begleiten wir Sie zu Ihren persönlichen Themen bei Ihrer Veränderung. Dafür stellen wir Ihnen Übungen für den (Arbeits-)Alltag bereit und bieten Ihnen in unseren Foren Austausch zu Erfahrungen untereinander an. Sie schaffen das!

 

Ihr HausMed Team

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