Tipps gegen Muskelkater

30.05.2016 Abnehmen Bluthochdruck Erfahrungsberichte Gesundheitsthemen Gesundheitstipps HausMed Meldungen Rückenschmerzen

Gerade der Sommer bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten sich zu bewegen. Manchmal sind wir durch das schöne Wetter vielleicht sogar verlockt mehr zu machen, als unsere Muskeln es gewohnt sind und ein Muskelkater macht sich bemerkbar. Was können wir dagegen tun?

Tipps gegen Muskelkater

Ein bisschen zu lange gelaufen, als gewohnt? Ein paar Kraftübungen mehr nach einer längeren Pause oder mit einer neuen Sportart angefangen? Alles Gründe, warum Muskelkater entsteht. Doch was hilft eigentlich gegen Muskelkater und können wir überhaupt etwas dagegen tun oder ist es dann zu spät und wir müssen einfach abwarten?Muskelkater sind Mikroverletzungen der Muskelfasern aufgrund von Überlastung. Muskelkater ist dabei was ganz normales und nicht schlimm. Die kleinen Verletzungen der Fasern reparieren sich nach wenigen Tagen wieder vollständig. Dennoch ist es sinnvoller Bewegung und Sport langsam zu steigern, denn Muskelkater ist auch unangenehm und wir benötigen meist eine Zwangspause von zwei bis drei Tagen. Denn in dieser Zeit schmerzt es nach der Belastung am meisten. Danach verabschiedet sich der Muskelkater meist schnell.

Deshalb gilt zunächst:

  • Steigern Sie Ihr Training in kleinen Schritten und wenn Sie lange keinen Sport mehr gemacht haben, lassen Sie es langsam angehen.

  • Steigern Sie nicht nur die Dauer des Trainings langsam, sondern auch die Intensität (z.B. beim Krafttraining die Gewichte oder die Anzahl der Durchführung von einzelnen Übungen).

  • Achten Sie auf ein ausreichendes Aufwärmen vor dem Sport und ein abschließendes Stretching. Dies hilft die Muskulatur aufzuwärmen und geschmeidig zu halten und beugt somit Muskelkater vor.

    Doch was können wir tun, wenn es doch mal aufgrund von Muskelkater im Po, in den Oberschenkeln oder Armen zwickt? Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

  1. Heißes BadDas beste Rezept gegen Muskelkater heißt Wärme. Das warme Wasser ermöglicht es, dass die Muskeln besser durchblutet werden und sich entspannen. Im Drogeriemarkt oder im Internet gibt es viele spezielle Mischungen für das Bad, die entspannend wirken (z.B. Fichtennadeln oder Rosmarin).

  2. SaunaWärme erfahren wir natürlich auch in der Sauna. Hier gilt das gleiche Prinzip wie beim heißen Bad. Durch die Entspannung lässt der Schmerz nach und die Muskeln erholen sich.

  3. Leichte BewegungDas Training in der gleichen Intensität fortzufahren, wäre nicht sinnvoll. Sinnvoll dagegen ist aber leichte Bewegung, die die Durchblutung der Muskeln anregt und nicht stark belastet. Es empfiehlt sich eine Bewegung durchzuführen, bei der die mit Muskelkater betroffenen Gliedmaßen eher geschont und andere dafür beansprucht werden. Schwimmen eignet sich z.B. nach Muskelkater vom Joggen.

  4. Sanftes DehnenAuch Dehnen fördert die Durchblutung in unseren Muskeln. Dabei sollte man die Dehnungen leicht vornehmen und an Schmerzpunkte nur sanft rangehen.

    Übrigens ist es ein Irrtum, dass eine Massage gegen Muskelkater hilft. Denn dadurch werden die schon verletzten Muskeln weiter gereizt und Schmerzen können eher verstärkt werden. Verspannungen aufgrund von Muskelkater sollten daher erst ein paar Tage danach, wenn der Muskelkater abnimmt oder weg ist, durch Massagen gelöst werden.  Wärme empfiehlt sich in den ersten Tagen als sinnvoller.

    Probieren Sie es aus und bringen Sie mit unseren HausMed Coaches Bewegung in Ihren Alltag. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken und Sie werden die positiven Effekte schnell bemerken. Wir unterstützen Sie dabei!

Ihr HausMed Team

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