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Schilddrüsenüberfunktion

Schilddrüsenüberfunktion

auch bekannt als: Hyperthyreose

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Leben mit ...

Die Betroffenen leiden häufig unter den typischen Symptomen, wie zum Beispiel Nervosität oder Gewichtsverlust. Aufgrund der guten Therapiemöglichkeiten von Schilddrüsenüberfunktionen sind Betroffene aber im täglichen Leben durch ihre Erkrankung in der Regel kaum eingeschränkt.

Die größte Belastung bei Schilddrüsenfunktionsstörungen haben die Patienten meist vor Diagnosestellung und Therapiebeginn, da die vielen oft sehr einschränkenden Symptome das gesamte gewohnte Leben auf den Kopf stellen können.

Die medikamentöse Therapie einer Schilddrüsenfunktionsstörung kann, je nach Art der Störung, einmalig bis lebenslang nötig sein. Jedoch ist selbst eine lebenslange Therapie in Form von schilddrüsenhormonersetzenden Tabletten für die Betroffenen selten einschränkend. Vielmehr ist es so, dass eine Therapie einer Schilddrüsenfunktionsstörung oft eine große Erleichterung für die Betroffenen bedeutet.

Einige Patienten beschreiben eine Vielzahl von Problemen nach einer schilddrüsenüberfunktionsbedingten Schilddrüsenoperation, ausgelöst durch den abrupten Wegfall der Schilddrüsenhormone. Das Wegfallen kann ähnliche Symptome wie eine Schilddrüsenunterfunktion auslösen. Meist ist es jedoch so, dass sich der Körper nach einiger Zeit an den neuen Zustand gewöhnt.

Die medikamentöse Therapie der Schilddrüsenfunktionsstörungen bedeutet für den Patienten keine Einschränkung im Hinblick auf das Fahren von Kraftfahrzeugen oder das Ausüben eines Berufs.
Leben mit einer chronischen Erkrankung

Die Nachricht, an einer chronischen Krankheit zu leiden, ist für die Meisten ein großer Schreck. Der beste Weg, um seinen Sorgen, Fragen und Ängsten zu begegnen, ist es, sich mit dieser neuen Situation auseinanderzusetzen und sich ausführlich über die Art der Krankheit, ihre Formen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren.

Umgang mit einer chronischen Krankheit

Das Verstehen der chronischen Erkrankung ist sehr wichtig: Es erleichtert den Umgang mit der Erkrankung und das Einhalten der Therapie, wie beispielsweise die Einnahme von Medikamenten über einen langen Zeitraum.

Die zuverlässige Einnahme der Medikamente hat bei einer chronischen Erkrankung eine große Wichtigkeit und ist nicht immer einfach. Spätestens wenn der Alltag mit seinen Verpflichtungen weitergeht wie vor der Diagnose, lässt die Zuverlässigkeit der Medikamenteneinnahme unbeabsichtigt nach.  Aber genau jetzt ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Therapie der Erkrankung in den Alltag mit einbezogen wird, so dass die Therapie zum festen Bestandteil des Alltags wird.

Einige Tipps zur Tabletteneinnahme im Alltag:

  • Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einnehmen

  • Einnahme mit einer alltäglichen Handlung wie Frühstück, Abendessen oder Zähneputzen zu verbinden

  • Tabletten immer an den selben Ort oder in ein extra Kästchen legen

Nach der Eingewöhnungszeit, an ein Leben mit einer chronischen Erkrankung muss die Krankheit keine großen Einschränkungen bedeuten. Hilfreich für ein weiterhin schönes und unbeschwertes Leben ist es, die Krankheit nicht zum Gegner machen, sondern als neuen Begleiter zu akzeptieren.

Ernährungsumstellung bei Jodmangel

Wer unter Jodmangel leidet und zusätzlich zur medizinischen Jodmangeltherapie die Ernährung umstellen möchte, sollte sich informieren, welche Lebensmittel besonders jodreich sind und welche dieser Lebensmittel bereits jetzt einen festen Platz im Speiseplan haben.

Um bei der alltäglichen Zubereitung der Mahlzeiten sich nicht vollkommen umstellen zu müssen ist es zum Beispiel eine Möglichkeit, drei Tage die Woche ganz besonders darauf zu achten, dass die Mahlzeiten aus besonders jodreichen Lebensmitteln bestehen. So kann Sie an den übrigen Tagen ungezwungen den bisherigen Essgewohnheiten nachgegangen werden mit dem guten Gefühl, trotzdem etwas Grundlegendes an der Ernährung geändert zu haben.

Betroffene sind nicht allein

Wer das Bedürfnis hat, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen und Fragen und Erfahrungen auszutauschen, kann den Arzt nach nahegelegenen Selbsthilfegruppen fragen und im Internet die Seiten und Foren von Selbsthilfegruppen besuchen.

Weiterführende Links

Selbsthilfeorganisation für Kinder und Erwachsene mit Schilddrüsenerkrankungen

http://www.sd-bv.de

Schilddrüsen-Liga (Dachverband der Selbsthilfegruppen für Schilddrüsenkranke und deren Angehörige)

http://www.schilddruesenliga.de