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Obere Atemwegsinfektionen

Obere Atemwegsinfektionen

auch bekannt als: Akute respiratorische Infektionen und grippaler Infekt

Überblick Entstehung Symptome Komplikationen Diagnose Therapie Prävention Leben mit

Therapie

In der Regel ist eine Behandlung der Symptome völlig ausreichend. Bei Komplikationen kann der Einsatz von Antibiotika notwendig werden, um eine bakterielle (Zweit-)Infektion zu therapieren. 

Einige der zahlreichen linderungsverschaffenden Mittel zur Abschwächung der Symptome sind:

  • Vermeidung von körperlicher Anstrengung 

  • Wärme (innerlich über warme Getränke und Speisen und äußerlich über adäquate Bekleidung, Decken und dergleichen)

  • ausreichend Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee)

  • Vitamin C Zufuhr (in Form von Tabletten oder aus Nahrungsmitteln wie beispielsweise Ingwer, Orangensaft, Zitrone)

  • Verwendung von Halsbonbons

  • Durchführung von Inhalationen 

  • warme Bäder

Des weiteren können auch Arzneimittel wie Nasensprays, Schnupfenmedikamente oder Schmerzmittel zur Linderung der Beschwerden genutzt werden. Viele solche Medikamente sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich, es gilt allerdings, einige Regeln zu beachten:

  • Beratung suchen: Betroffene sollten unbedingt die Packungsbeilagen der verwendeten Präparate kennen und sich hinsichtlich der Kombinationsfähigkeit verschiedener Mittel von ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen.
  • Dosierung beachten: Betroffene sollten vermeiden, viele Medikamente unkontrolliert durcheinander zu nehmen. Viele dieser Mittel enthalten Kombinationen verschiedener Wirkstoffe, so dass die Patienten oft, ohne es zu ahnen, eine zu hohe Tagesdosis eines Wirkstoffes einnehmen. Betroffene sollten sich daher über die Wirkstoffe informieren, die die verwendeten Präparate enthalten. 

  • Nebenwirkungen kennen: Nasensprays, nasenschleimhautabschwellende Tabletten und Schmerzmittel haben teilweise sehr starke Nebenwirkungen, die von Abhängigkeit beim Nasenspray über Müdigkeit bei den Tabletten bis hin zu Schädigungen der Magenschleimhaut durch Schmerzmittel reichen. Betroffene sollten sich über wichtige Nebenwirkungen der eingenommenen Arznei bewusst sein und gegebenenfalls ihr Verhalten entsprechend anpassen (beispielsweise moderater Einsatz von Nasensprays mit Bevorzugung von meersalzhaltigen Mitteln; auf Autofahren verzichten bei Einnahme von Medikamenten, die müde machen)

  • Gegenanzeigen beachten: Sehr wichtig ist es auch, die Gegenanzeigen für die eingenommenen Medikamente zu kennen. Dies ist eine Liste aus Bedingungen, bei denen das Arzneimittel nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden sollte. Diese Hinweise sind in der Packungsbeilage zu finden.

Bei Komplikationen können außerdem folgende Mittel zum Einsatz kommen:

  • Antibiotika

  • zusätzliche diagnostische Maßnahmen, wie Röntgenuntersuchungen oder Blutuntersuchungen