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Hyperurikämie

Hyperurikämie

Der Begriff Hyperurikämie beschreibt einen Zustand erhöhter Harnsäurekonzentration im Blut (Anstieg über 6,4mg/dl). Harnsäure ist eine in Wasser schwer lösliche organische Säure, die wie ihre Salze (Urate) in kleinen Schuppen kristallisiert. Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels. Zu einer Erhöhung der Harnsäurewerte kommt es in der Regel entweder durch Harnsäureüberproduktion (z. B. durch Stoffwechselstörungen, Zellabbau, übermäßige Zufuhr von Purinen über die Nahrung) oder durch Verringerung der Harnsäureausscheidung (z. B. bei chronischer Niereninsuffizienz). 

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