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Blut-Hirn-Schranke

Blut-Hirn-Schranke

Als Blut-Hirn-Schranke werden die Gewebsschichten zwischen Blut und der Hirn-/ bzw. Rückenmarkssubstanz verstanden. Sie hat die Aufgabe den Stoffaustausch zwischen zentralem Nervensystem und Blut zu kontrollieren und damit die Nervenzellen vor allem vor schädlichen Stoffen zu schützen. Die Blut-Hirnschranke wird von den Kapillarwänden und Strukturen der weißen Hirnsubstanz gebildet. Die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke kann bei bestimmten Erkrankungen erhöht sein. Dazu gehören beispielsweise bakterielle Infektionen, Fieber, Sauerstoffmangel oder auch manche Hirntumoren.

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