Tipps gegen kalte Hände und Füße

22.12.2016 Erfahrungsberichte Gesundheitsthemen Gesundheitstipps

Weihnachtsmärkte, langsam hereinkommender Schneefall und die klare Winterluft laden dazu ein den Winter draußen zu genießen. Die kalten Temperaturen machen es uns dabei nicht immer leicht. Besonders Hände und Füße neigen schnell dazu kalt zu werden.

Tipps gegen kalte Hände und Füße

Warum werden unsere Hände und Füße als erstes kalt und was können wir dagegen tun?

Der Grund dafür, dass Hände und Füßen als erstes kalt werden, ist einfach erklärt: Ist unserem Körper kalt ziehen sich die Gefäße in unserem Körper zusammen. Dies beginnt als erstes bei den Extremitäten, damit so möglichst viel warmes Blut zu den Organen gelangt und nicht dorthin, wo der Körper auskühlt. Es ist ein Schutzmechanismus des Körpers unsere wichtigen Funktionen erhalten zu können. Hände und Füße sind mit vielen Blutgefäßen durchzogen, die sich bei Kälte zusammenziehen und ihnen fehlt eine schützende Fettschicht. Deshalb erleben wir es, dass uns diese sehr schnell auskühlen. Uns fehlt das warme Blut dort.

 

Übrigens: Es ist nicht eindeutig bewiesen, ob Männer oder Frauen schneller kalte Hände und Füße kriegen. Manche Ergebnisse kommen zu dem Schluss, dass Männer nur einfach nicht so oft darüber sprechen, wie Frauen. Andere beziehen dies auf den unterschiedlichen Muskelanteil oder Blutdruck. So haben Frauen weniger gut durchblutete Muskeln sowie durch den Hormonhaushalt häufiger einen niedrigeren Blutdruck.

 

Hier ein paar Tipps, um nicht mehr zu frieren:

1. Die richtige Kleidung Heizen Sie Handschuhe oder warme Socken vor dem Einsatz kurz auf der Heizung oder im warmen Raum auf. Wichtig ist, dass die Kleidung locker sitzt, damit die Blutgefäße nicht eingeengt werden. Dies gilt auch für das Schuhwerk. Achten Sie auf nicht zu enges Schuhwerk oder das richtige Verhältnis von Socken und Schuhgröße.

2. Körperheizung ankurbeln Kurbeln Sie Ihre eigene Körperheizung durch z.B. Fußbäder an. Dies eignet sich auch für einen guten Schlaf. Das Fußbad sollte 33-40 Grad Celsius haben. Dies regt die Durchblutung an und weitet die Gefäße. Eine Wärmflasche oder Rizinusöl können ebenfalls dabei helfen kalte Füße und Hände aufzutauen.

3. Scharfe Gewürze nutzen Auch unsere Ernährung kann beim Wärmen helfen. Nutzen Sie dafür scharfe Gewürze in Ihrem Essen oder Trinken. Chili, Pfeffer und voran Ingwer machen warm und kurbeln die Durchblutung an. Achten Sie dabei nur auf eine Dosierung, die Sie vertragen. Unser Magen muss sich an Schärfe gewöhnen.

4. Bewegung und Massagen Kleine Bewegungen der Finger und Zehen (z.B. Drehen und Wippen) regen ebenfalls unsere Durchblutung an. Zusätzlich können wir durch kleine Massagen dies weiter unterstützen. Einfach in der Handhabung und praktisch für die Tasche sind Igelbälle oder kleine Massageroller.

5. Gut Eingecremt Wenn wir uns eincremen bildet sich durch die Creme eine zusätzliche Fettschicht. Diese hilft dem Körper die Wärme und die Feuchtigkeit besser zu halten uns schützt uns damit vor der Kälte. Besonders Cremes mit durchblutungsfördernden Inhaltsstoffen wie Rosskastanie, Rosmarin oder Zimt eignen sich gut. Achtung: Zimt kann abfärben, ist jedoch mit Wasser direkt wieder zu entfernen.

 

Wir wünschen Ihnen damit eine frohe und gesunde Winterzeit. Gerne unterstützen wir Ihre Gesundheit durch unsere HausMed-Coachings. Mit praktischen Tipps, Erinnerungen, Austausch und vielen weiteren Informationen helfen wir Ihnen Ihr persönliches Gesundheitsziel zu erreichen. Probieren Sie es aus!

 

Ihr HausMed Team

 

 

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