„Bewegung, Entspannung und soziale Kontakte – das bringt was!“

02.08.2012 Depression Gesundheitsthemen

Manfred S. leidet schon seit seiner Jugend an Depression. Der gelernte Schriftsetzer nutzte zuletzt den HausMed Coach Depression, um mehr über seine Krankheit zu erfahren – sein Eindruck war positiv.

HausMed: Wie lange leiden Sie schon an Depression und wie äußert sich das?

MS: Eigentlich leide ich schon mein ganzes Leben daran. Mit 17 Jahren waren es erste Panikattacken, die mich runterzogen. Es folgten ständige Phasen, in denen ich mich richtig schlecht oder manchmal auch richtig gut fühlte – aber die Mitte fehlte. Dennoch ging ich lange Zeit nur wegen der körperlichen Symptome wie Bluthochdruck zum Arzt. Vor 20 Jahren, mit Ende 50, ging ich schließlich zu einem Nervenarzt, der mir erklärte, dass ich eine Depression habe.

HausMed: Wie sind Sie auf HausMed aufmerksam geworden?

MS: Ich interessiere mich sehr für meine Krankheit. Deswegen suche ich im Internet auch häufig nach Depressionsthemen und Nachrichten. Beim „googeln“ traf ich dann irgendwann auf HausMed und das Angebot eines Online-Coaches für Depressive fand ich interessant.

HausMed: Hatten Sie zu diesem Zeitpunkt schon Erfahrungen mit anderen Online-Anbietern oder Therapien?

MS: Ich habe schon viele Therapien gemacht und auch Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe. Bevor ich zu HausMed kam, habe ich zudem ein anderes Online-Angebot ausprobiert, welches allerdings viel teurer war als HausMed.

HausMed: Was war im Vergleich dazu anders am HausMed Coach?

MS: Der Umgang ist viel persönlicher. Man konnte auch seine persönliche Situation angeben und der Coach wurde darauf eingestellt. Auch die Ansporn-SMS und -Mails haben mich sehr gefreut.

HausMed: Wie hat der HausMed Coach Depression Ihr Leben verändert?

MS: Momentan geht es mir leider wieder etwas schlechter. Aber das ist der normale Verlauf einer Depression: Sie kann sich in Inhalt und Schwere ändern. Ich habe gelernt, dass es nun mal gute und schlechte Phasen im Leben gibt. Ich komme jetzt aber insgesamt besser damit klar.

HausMed: Gab es Probleme während des Coachings?

MS: Eigentlich nicht. Es gab allerdings Module, die ich bereits kannte und die für mich nicht so wichtig waren. Für Patienten, die das nicht kennen werden diese Informationen aber bestimmt sehr hilfreich sein.

HausMed: Haben Sie den HausMed Coach weiterempfohlen?

MS: Ja, in der vergangenen Woche habe ich einer Frau aus meiner Selbsthilfegruppe empfohlen, sich das Programm doch mal anzuschauen.

HausMed: Unsere letzte Frage: Haben Sie einen Motivationstipp für andere HausMed User?

MS: „Bewegung“, „Entspannung“ und „Soziale Kontakte“ – diese drei Module sind wirklich gut und haben mir sehr geholfen. Ich kann nur empfehlen, sich nach ihnen zu richten!

rath-

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